Wandern auf dem Jakobsweg | Individuelle Pilgerreisen

Der Camino – der Jakobsweg bietet viele Routen | Lassen Sie sich von unseren Reisespezialisten über die für Sie beste Pilgerroute beraten

Unsere Jakobswege

Der Pilgerweg nach Santiago de Compostela, auch bekannt als Jakobsweg, ist der älteste Fernwanderweg Europas. Jahrhundertelang reisten Pilger auf diesem Weg zum Grab des Apostels Jakobus in Santiago. Es gab jedoch nicht eine feste Route, sondern ein Netz von Straßen und Wegen, von denen der Camino Frances, der in St. Jean Pied de Port am Fuße der Pyrenäen beginnt, heute der bekannteste ist. Wo man begann, hing vom Herkunftsland der Pilger ab. West-Europäer erreichten San Sebastian oft per Boot und folgten dem Camino del Norte entlang der Küste bis nach Santiago. Christen aus dem Nahen Osten kamen in Cádiz an und gingen von dort nach Sevilla, um die Via de La Plata zu beginnen. Lissabon und Porto waren ebenfalls wichtige Ausgangspunkte auf dem Camino Portugues.

Heute bieten Ihnen diese Wege die Möglichkeit, die kulturellen und historischen Höhepunkte der Iberischen Halbinsel aktiv zu erkunden. Sie wandern durch schöne und abwechslungsreiche Landschaften. Mit unserer einzigartigen Formel aus angepassten Unterkünften, Gepäcktransport und Routenbeschreibungen mit umfangreichen historischen Hintergrundinformationen bieten wir Ihnen die Möglichkeit, diese alten Wege auf bequeme und informative Weise zu erkunden. Unser Ziel ist es, Ihre Erfahrungen zu bereichern und Ihre Chancen auf einen erfolgreichen Abschluss des Camino zu erhöhen.

3 Gründe für eine Pilgerwanderung

Pilger vom lateinischen peregrinus, das heißt jemand, der über die Felder geht, sozusagen ein Landstreicher. Daher kommt es, aber was meinen wir heutzutage damit? Jemand, der auf dem Weg zu einem besonderen Zweck ist, in der Regel einem religiösen. Dieser Pilger muss nicht unbedingt durch die Felder gehen, eine Kutsche ist erlaubt, aber die besten Pilger, die echten Pilger, sind immer noch Zweibeiner, zu Fuß auf dem Weg zu einem Heiligtum, zu einem Ziel, vorzugsweise einem entfernten Ziel.

Pilger erwähnen oft fünf Gründe, warum sie ihre Pilgerreise vollendet und genossen haben.

1. Pilgern als Erlebnis

Ein langer Spaziergang ist an sich schon ein besonderes Erlebnis. Als Wanderer bekommt man eine andere Beziehung zur Welt um einen herum. Man wird nass, wenn es regnet, und man wird warm, wenn die Sonne scheint. Für den modernen Menschen ist es eine ziemliche Erfahrung, wieder nass zu werden und unter einem Baum warten zu müssen, bis es aufhört zu regnen. Bei einer Geschwindigkeit von fünf Kilometern pro Stunde wird die Welt plötzlich viel größer und beeindruckender. Einen ganzen Tag lang durch das leere nordfranzösische Land zu wandern und langsam einen Bergrücken am Horizont wachsen zu sehen, gibt dem Wanderer ein unbedeutendes Gefühl. Würde die Welt mich vermissen, wenn ich hier nicht laufen würde? Wer würde mich schon vermissen? Und mit fünf Kilometern pro Stunde wird die Natur viel interessanter. Sieben verschiedene Arten von Schmetterlingen in einer halben Stunde, wo sieht man das schon? Lerchen, die über einem Maisfeld jubeln, Rehe, die einen staunend anstarren, die Unaufhaltsamkeit eines aufziehenden Gewitters, das sind Erfahrungen. Sich von der gewohnten Umgebung zu lösen und Wertschätzung und Respekt vor der Natur wieder zu entdecken, das sind wichtige Erfahrungen, die Sie auf eine Pilgerreise mitnehmen können

2. Lektionen in Demut und Menschlichkeit

Die Pilger sagen auch, dass sie auf dem Weg menschlicher werden. Als Pilger muss man sich oft in die Hände von Menschen begeben. Man kann nicht alles vorhersehen, alles arrangieren und nicht alles allein erreichen, aber man braucht die Unterstützung und das Wohlwollen von Menschen, denen man auf seinem Weg begegnet. Das beginnt mit einem Stück Brot und einer Flasche Wasser und natürlich einem Bett, aber es geht auch um ein aufmunterndes Wort, eine freundliche Geste.

Manchmal gerät das natürlich völlig außer Kontrolle, und die Menschen überladen einen mit Freundlichkeit und guten Gaben. Dann bleibt Ihnen Ihre Dankbarkeit, aber auch das ist eine Erfahrung. Manchmal sagen Ihnen auch Ihr Bauch und Ihre Füße, wie sehr Sie die Hilfe von Menschen brauchen. Dann wollen Sie nett sein und sie bitten, Ihnen etwas zu trinken zu geben. Das ist eine ziemliche Übung. Natürlich haben Sie als Pilger (und Mitmensch) Anspruch auf ein Glas Wasser, aber die Bäuerin muss es Ihnen trotzdem geben wollen, und Sie dürfen nicht vergessen, sich zu bedanken, sonst verderben Sie es für den nächsten Pilger. Lektionen in Demut, Lektionen in Menschlichkeit.

3. Spirituelle Erfahrung

Schließlich kann man als Pilger die spirituellen Erfahrungen nicht ignorieren. Manchmal gibt es Begegnungen, von denen Sie nicht glauben können, dass sie zufällig sind: jemand, der Ihnen ungebeten den richtigen Weg zeigt, ein Fremder, der Ihr Freund wird, eine Kirche, in der Sie plötzlich verstehen, warum Sie auf eine Reise gegangen sind. Manchmal stößt man auf dem Weg auch auf phantastische Kunstwerke, die einen ansprechen und nie mehr loslassen: die Kathedrale von Burgos, die verblichenen Fresken in einer verlassenen Kapelle, eine Pilgerstatue mit dem Blick auf ein fernes Ziel, ein Labyrinth.

Sie erleben, dass diese Objekte aus einer Inspiration entstanden sind, und immer wieder springt ein Funke dieser Inspiration spontan über. Pilger finden manchmal die gleiche Inspiration, wenn sie sich der Frömmigkeit der Menschen entlang des Weges anschließen, eine Kerze bei ihrem Heiligen anzünden, in ihrer Kirche niederknien oder die Vesper mit den Priestern beten, bei denen sie sich aufhalten. Diese Dinge tun einem etwas an. Zumindest regen sie zum Nachdenken an, und man hat Zeit, auf dem Weg dorthin fröhlich im Überfluss nachzudenken..

Jakobsweg Camino Frances

Jakobsweg Camino del Norte

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