Auf dem Jakobsweg wandern, Camino Primitivo | Pilgerreisen

Auf dem Jakobsweg Camino Primitivo, Spanien. individuelle Jakobsweg-Etappen, wandern in Spanien mit Dimsum Pilgerreisen

Über das Kantabrische Gebirge

Der Camino Primitivo, auch der ursprüngliche Camino genannt, hat in den letzten Jahren sehr an Popularität gewonnen. Dazu trägt zweifellos auch die Tatsache bei, dass die Hälfte dieser Route hauptsächlich aus Bergetappen besteht und daher schöne Ausblicke auf den Picos de Europa bietet.

Obwohl erfahrene Wanderer ihn für den anspruchsvollsten der Caminos halten, halten sie ihn auch für den schönsten. Alfons II., König von Asturien, soll der erste gewesen sein, der diese Route für seine Reise nach Santiago de Compostela im Jahr 814 gewählt haben soll. Dort angekommen baute er eine Kirche über dem Grab des Apostels Jakobus und leitete damit die Pilgerreise nach Santiago ein. Eine Tradition, die bis heute ungebrochen ist.

Während dieser Zeit war fast die gesamte iberische Halbinsel in der Hand der Mauren. Viele hundert Jahre lang war der Primitivo Camino hoch oben durch die kantabrischen Berge der einzige sichere Weg nach Santiago. Ihre Tour beginnt in der Altstadt von Oviedo mit ihrer gotischen Kathedrale, dem autofreien Zentrum und vielen romanischen Gebäuden, die von der Unesco zu Recht zum Weltkulturerbe erklärt wurden. Ein Netz von alten Wegen und kleinen Straßen führt uns bald in die grünen Hügel.

In der Ferne erhaschen Sie einen ersten Blick auf die Gipfel des Kantabrischen Gebirges. Der Weg wird nun immer steiler und steiler. Ein Labyrinth von Bergpfaden führt Sie an wunderschönen Bergseen vorbei und Sie durchqueren tiefe bewaldete Täler, bevor Sie den Puerto del Palo erreichen, den höchsten Punkt dieses Camino. Hier haben Sie einen schönen Blick auf die Picos de Europa. Auf dem Weg kommen Sie an winzigen Bergdörfern mit oft romanischen Kirchen vorbei, die so typisch für diese Region sind. Sie tauchen nun in ein tiefgrünes Tal ein, bevor Sie sich über steinige Bergpfade wieder auf den Alto de Acebo hinaufbegeben. Sie werden wieder von wunderbaren Aussichten belohnt.

Der Camino Primitivo lässt nun Asturien hinter sich und Sie steigen in die sanften Hügel Galiciens hinab. Durch die weite Hügellandschaft führt die Route auf kleinen Straßen und Steinwegen weiter nach Galicien, bis Sie die ummauerte Stadt Lugo mit ihrem mittelalterlichen Stadtkern erreichen. Sie folgen nun einer römischen Straße durch die bewaldete Landschaft bis nach Melide. In dieser geschäftigen Marktstadt schmilzt der Camino Primitivo mit dem Camino Frances zusammen. Die Route führt Ihnen nun auf schönen Waldwegen durch die kastanienbewachsenen Hügel nach Monte do Gozo. Hier gibt es den ersten Blick auf die Türme von Santiago de Compostela, Ihrem Endziel! Dieser würzige, aber schöne Camino mit seinen vielen Aussichten und romanischen Städten und Dörfern wird niemanden enttäuschen. Sie werden oft an die schönen Erinnerungen zurückdenken, die Ihnen diese Tour bietet.

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